Perfekt: Klinker Wikinger entern Silberrang

Von unserem Mitarbeiter Hans Puckmann

Eishockey-Ostseeliga: Die unterlegenen Malchower Wölfe empfangen nun am kommenden Sonntag die wiedererstarkten Blizzards aus der Viertorestadt. Die haben zuletzt dem designierten Meister Rostock Paroli geboten.
Malchow.

Das entscheidende Spiel um den zweiten Platz in der Eishockey-Ostseeliga zwischen den beiden Lokalrivalen Malchower Wölfe und Klinker Wikinger nahm kürzlich in der Malchower Eishalle den erwartet spannenden Verlauf. Am Ende jubelten die Klinker, denen ein knapper 4:3-(2:0, 2:2, 0:1)-Erfolg gelang, womit sie sich die Vizemeisterschaft sicherten. „Ein toller Erfolg, mit dem wir nicht unbedingt rechnen konnten. Damit fängt unser Jubiläumsjahr sehr gut an“, freute sich Eishockey-Abteilungsleiterin Gabi Heller auch im Hinblick auf den 20. Geburtstag, den der Stammverein MSV Beinhart Klink im kommenden Juni feiert.
Den Grundstein für den Erfolg legten die Wikinger, die erstmals in dieser Saison in Bestbesetzung antreten konnten, bereits im ersten Drittel. Knapp 14 Minuten waren gespielt, als Jörn Rydin die Vorarbeit von Martin Russnak zur 1:0-Führung nutzte. Knapp zwei Minuten vor der ersten Sirene erhöhte Jacob Zinnecker auf 2:0, bevor die Klinker noch zweimal mit dem Glück im Bunde waren. In der Schlussphase des ersten Drittels trafen die Wölfe durch Florian Dangschat und Robin Kühn zweimal nur den linken Pfosten.
106 Sekunden nach Wiederbeginn konnte Kühn den Klinker Keeper Peter Zander dann zum ersten Mal überwinden. Und als Robert Benz per Schlagschuss der Ausgleich gelang (29.), schien wieder alles offen.
Doch blitzschnell schlugen die Klinker durch ein Überzahltor von Jörn Rydin (30.) zurück und nur 48 Sekunden später fälschte Matthias Schmidt einen Rydin-Schuss von der blauen Linie zum 4:2 ab. Noch einmal richtig spannend wurde es dann fünfeinhalb Minuten vor dem Ende nach dem 3:4-Anschlusstreffer von Robin Kühn, der kurz darauf noch einmal mit einem Alleingang an Torhüter Zander scheiterte. 22 Sekunden vor der Schlusssirene musste der Klinker Schmidt auf die Strafbank und die Malchower versuchten es – ohne ihren Torwart – mit einer 6:4-Überzahl. Jedoch vergeblich.

Damit beenden die Malchower Wölfe die Saison auf Rang drei – egal, wie ihr letztes Saisonspiel endet. Dazu erwarten sie am kommenden Sonntag in eigener Halle den Tabellenletzten Neubrandenburg Blizzards, der sich zuletzt wieder in aufsteigender Form präsentierte und dem designierten Meister Rostocker Kodiaks einen großen Kampf lieferte.
Robert Benthin brachte die Blizzards 1:0 in Führung (6.), Christian Engel glich noch einmal zum 2:2 aus (26.). Erst, als der Neubrandenburger Spielertrainer Manuel Grossrubatscher auf der Strafbank saß, holten sich die Rostocker durch ein Überzahltor (37.) die Führung zurück. Drei weitere Gegentore im Schlussabschnitt (47., 50., 53.) besiegelten die 2:6 (1:2, 1:1, 0:3)-Niederlage der Blizzards aus der Viertorestadt gegen die Kodiaks.

Quelle: Nordkurier Artikel vom 29.01.2013

 

Glückwunsch auch von Seiten des Vorstandes des MSV Beinhart Klink zu diesem hervorragenden Vizemeistertitel !!!!!